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© Lauffestspiele der Mozartstadt / Alexander Schwarz

Reichl und Kandlbauer bei Premiere des TrackRun FestivalSalzburger Landesmeister im 5.000m-Lauf

Sieger Paul Reichl und Tabea Kandlbauer als Gesamtzweite hinter der deutschen Siegerin Chantal Buschung haben am Dienstagabend am ULSZ Rif die Salzburger Landesmeistertitel im 5.000m-Lauf gewonnen. Die Meisterschaften waren eingebettet in die Premiere des TrackRun Festival, ein Leichtathletik-Meeting, das vom Veranstalter des PUMA Salzburg Marathon gemeinsam mit dem Salzburger Leichtathletik-Verband (SLV) initiiert wurde.

Paul Reichl (Union Salzburg Leichtathletik) dominierte den Wettkampf erwartungsgemäß von der Spitze weg und siegte als Solist in einer Zeit von 15:26,30 Minuten. „Alleine von vorne laufend war es ein schwieriges Rennen. Dafür ist die Zeit in Ordnung, aber ich habe noch mehr drauf und das hoffe ich, am Sonntag zeigen zu können.“ Dann will er beim Sparkasse Halbmarathon um den Sieg mitlaufen und einen wichtigen Schritt zu seinem großen Saisonziel machen, die Staatsmeisterschaften im Halbmarathon 2026.

Hinter dem Sieger entwickelte sich ein spannender Dreikampf um die weiteren Plätze, der auch im Kontext der Qualifikationszeit für die Staatsmeisterschaften im 5.000m-Lauf Mitte Juni bei der TrackNight in Wien stand (15:45,00). U20-Landesmeister Simon Ruckenbauer (Union Salzburg Leichtathletik) und Jakob Wakonig (LAG Genböck Ried) blieben dank guter Schlussphasen in 15:42,13 und 15:43,76 Minuten darunter, Lukas Helmberger (LAC Nationalpark Molln) als Vierter in 15:46,59 Minuten knapp darüber. Einig war sich das Trio nach dem Wettkampf, dass die harmonische Zusammenarbeit ein wichtiger Baustein für die guten Leistungen war.

Bei den Frauen sicherte sich Tabea Kandlbauer (ASV Salzburg ZV LA) den Landesmeistertitel in einer Zeit von 20:04,84 Minuten vor Vereinskollegin Therese Wagenleitner (20:53,43) und U20-Siegerin Luisa Staudinger (Union Salzburg LA, 21:32:29). Die 27-jährige Kandlbauer ist nach einer längeren Pause aufgrund von Verletzungssorgen wieder in Schwung und freute sich über den Titelgewinn, auch wenn sie gerne unter 20 Minuten geblieben wäre. „Das war heute leider nicht drin. Die Beine sind über das ganze Rennen über kühl geblieben und es hat sich nicht so geschmeidig angefühlt wie erhofft“, sagte sie.