Nachbericht VCM

 Enttäuschung eingestehen? - Auch das gehört zum Wettkampfsport!

PETER HERZOG und sein Trainer PETER BRÜNDL blicken trotzdem motiviert in die Zukunft.

Der fixe Plan eine 2:15er Zeit zu laufen ging für Peter Herzog (UNION Salzburg) aus verschiedenen Gründen leider nicht auf. Bereits vor Kilometer 30 war er auf sich alleine gestellt (seine vorgesehenen „Tempopartner“ fielen alle aus!), und er musste nach 1:06,53 zur Halbzeit alleine laufen. In 2:16,16 belegte er dennoch mit seiner bisher zweitschnellsten Zeit den Marathon auf Rang 18.

Peter Herzog im ÖLV-Interview:

Natürlich hätte ich mir mehr erwartet, aber der Marathon ist einfach ein Spiegel, den man vorgehalten bekommt. Das Training im Winter lief nicht zu hundert Prozent, dennoch muss man zuversichtlich in so ein Rennen starten. Ich weiß, es steckt noch einiges mehr in mir, aber heute konnte ich das auf der zweiten Hälfte nicht abrufen. Ich freue mich irrsinnig für meine beiden Teamkollegen Lemawork Ketema und Valentin Pfeil. Marathon ist einfach beinhart, aber geil.“

Peter Bründl am Telefon nach der Heimreise:

„Ich bin momentan noch ziemlich enttäuscht, dass unsere Pläne nicht aufgegangen sind. Es hätte vieles gepasst (auch das Wetter!), aber leider ist auch vieles schief gelaufen. Ich brauche jetzt ein paar Tage Zeit um alles genauestens zu analysieren! Die Laufsaison 2019 hat ja erst begonnen, Peter hat ein großes Potenzial, und wir werden beim Planen gewissenhaft einen Schritt nach den anderen setzen. Es gibt noch viele Ziele“

Die besten Männer-Ergebnisse:

1. Vincent Kipchumba (KEN) 2:06,56

2. Tadesse Abraham (SUI) 2:07,24

3. Solomon Mutai (UGA) 2:08,25

 

11. Lemawork Ketema (SVS-leichtathletik) 2:10,44 ÖR + Olympia-Limit +WM –Limit

13. Valentin Pfeil (LAC Amateure Steyr) 2:12,55 PB - + WM-Limit

18. Peter Herzog (Union Salzburg Leichtathletik) 2:16,16 

Vollständige Ergebnisse unter http://vienna.r.mikatiming.de/2019/?pid=leaderboard

Herta Viertbauer

Nachbericht VCM<br/>
Peter Herzog